Allgemeines
Die Operationen führe ich in der Tagesklinik Neue Straße
direkt über meiner Praxis durch. Anästhesiologisch werden die
Patientinnen von Herrn Dr. Karl Otto Walz versorgt. Die Eingriffe
erfogen in
der Regel in Vollnarkose, deswegen ist es wichtig, dass die
Patientin am OP-Tag nüchtern kommt, d.h. mindestens 6 Stunden
vor dem Eingriff nicht gegessen, getrunken (Wasser oder Tee sind bis 2
Stunden vorher erlaubt) oder geraucht (auch kein Kaugummi gekaut) hat. Notwendige Medikamente können nach Rücksprache mit dem Narkosearzt mit etwas Wasser eingenommen werden.
Der Gesamtaufenthalt in der Praxis/Praxisklinik beträgt je nach Eingriff ca. 2-4 Stunden:
- ca. 1-2 Stunden Vorbereitungsphase (jeweils getrenntes Vorgespräch und entsprechende Untersuchung durch Operateur und Narkosearzt, ggf. medikamentöse Vorbereitung)
- OP-Dauer in der Regel 10-40 Minuten
- ca. 1-2 Stunden Ruhephase liegend im Aufwachraum
- Abschlussgespräch mit Aushändigung eines Entlassbriefes, ggf. auch von Rezepten, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung etc.
- Abholung durch Begleitperson (die Heimfahrt alleine, auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln außer Taxi, ist nicht möglich)
Anmeldung zur Operation
Bei der Anmeldung der Patientin zur Operation ist die Übermittlung der Daten per Fax (z.B. Überweisungsschein oder sonstiges komplettes Datenfeld) hilfreich, da die Patientin damit vollständig in unserer Datei aufgenommen und ein Informationsbrief verschickt werden kann. Für Rückfragen , die von der Arzthelferin nicht ausreichend geklärt werden können, stehe ich selbstverständlich gerne jederzeit zur Verfügung. Eine Vorstellung der Patientin zum präoperativen Gespräch ist wünschenswert, aber bei Routineeingriffen nicht zwingend erforderlich, wenn die Patientin über Indikation, Art und Tragweite des Eingriffs weitgehend Bescheid weiß. Am OP-Tag findet immer eine OP-Aufklärung, also ein Gespräch statt, in dem die Details bezüglich des operativen Vorgehens, der Risiken und des postoperativen Verhaltens besprochen werden. Ergeben sich dabei Bedenken von Seiten der Patientin, die in diesem Gespräch nicht ausgeräumt werden können, wird der Eingriff natürlich verschoben oder abgesagt. Eine präoperative Vorstellung beim Anästhesisten sollte nach Möglichkeit erfolgen und ist zwingend, wenn Risikofaktoren für die Narkose vorliegen (Diabetes, Hypertonie, kardiale Probleme, relevante Allergien, Aetas etc.).
Durchführung der Operation:
Die Patientin wird durch den vorher versandten Brief informiert, zum vereinbarten Termin nüchtern zu erscheinen (6 Stunden vorher nicht essen, trinken und rauchen). Es findet immer ein getrenntes Gespräch mit dem Anästhesisten (in der Tagesklinik im 3.Stock) und mir als Operateur (in der Praxis im 2.Stock) statt mit einer präoperativen Untersuchung und ggf. Ultraschalluntersuchung (obligat bei Gravidität). Der Eingriff erfolgt in der Regel in Allgemeinanästhesie, in Ausnahmefällen in Lokal- oder Regionalanästhesie. Nach einer adäquaten postoperativen Überwachungszeit (im Aufwachraum in der Regel ca. 1-2 Stunden ) werden bei dem Entlassungsgespräch ein anästhesiologischer und operativer Kurzbrief sowie ggf. AU-Bescheinigung und erforderliche Rezepte ausgehändigt. Die Patientin wird gebeten, sich bei Problemen primär an die/den zuweisende(n) Ärztin/Arzt, bei anästhesiologischen oder postoperativen Komplikationen aber auch jederzeit an uns zu wenden (entsprechende Notfalltelefonnummern sind in beiden Briefen vermerkt). Eine Wiedervorstellung bei der/dem zuweisenden Ärztin/Arzt, wird innerhalb einer Woche angeraten.
Postoperative Information
Ich bin bemüht, unmittelbar nach Erhalt des Histologiebefundes einen Arztbrief zu verschicken, in der Regel gelingt dies 3-4 Tage nach der Operation. Bei unerwarteten intraoperativen Befunden nehme ich nach Möglichkeit kurzfristigen telefonischen Kontakt mit der/dem zuweisende(n) Ärztin/Arzt auf. Sollten zum Nachuntersuchungstermin noch keine endgültigen Befunde vorliegen, können Informationen, die nicht im Kurzbrief enthalten sind, natürlich jederzeit gerne auch telefonisch abgefragt werden.
Erforderliche Unterlagen
- Überweisungsschein
- ggf. Zytologie-/Histologiebefund
- Blutgruppennachweis/Mutterpass bei Gravidität
